Über den Autor

Eat natural stay fit – verbindet Ernährung, Umwelt, Regionalität und Sport. Wie sich für mich diese Begriffe in Einklang bringen erfahrt Ihr auf dieser Seite.

Mein Name ist Tobias Gross, ich bin 28 Jahre jung und komme aus dem schönen Linsengericht. Neben einer Kochausbildung habe ich ein Lebensmittelorientiertes BWL-Studium abgeschlossen (derzeit im 6. Semester).

Die Leidenschaft für gute Lebensmittel habe ich mir trotz BWL-Studium bewahrt. Darüber hinaus interessiere ich mich für alle Prozesse der Lebensmittelherstellung und wie diese mit möglichst wenig chemischen oder technischen Einflüssen (gut, sauber und fair) produziert werden können, deshalb bin ich im Verein Slow Food aktiv. Neben meiner Leidenschaft für gute Lebensmittel beschäftige ich mit einem nachhaltigen Lebensstil und mache (relativ) viel Sport. Gute Lebensmittel und Sport sind für mich essentiell um nachhaltig und gesund zu leben.

Das Warum

Dieses Jahr (2017) habe ich die Fitness- und Bodybuilding Messe in Köln besucht. Zwischen tausenden von Besuchern quetschte ich mich mit meinen Begleitern durch die Hallen. Schon am Bahnhof viel auf: hier geht es darum sich zu präsentieren, was natürlich nicht überraschend war in Anbetracht des Messethemas. Sowie die meisten fingen wir in den Hallen 10.1 und 10.2 an. Die Stände bei denen am meisten los war, waren von Fitness-Youtubern besetzt. Die Unternehmen ohne Youtuber waren nach unserem Eindruck eher spärlich besucht. Besonders die Stände, an denen ständig Gratisproben in die Menge geworfen wurden, waren sehr beliebt. Auf der einen Seite ist positiv aufgefallen, dass viele Besucher sich (vermutlich) positiv verändert haben und sich dafür persönlich bei Ihrem Idol bzw. Motivationsgeber bedanken wollten. Auf der anderen Seite verspürte ich eine „geiz ist geil“ Grundeinstellung – Hauptsache es gibt was Gratis. Der Markt entwickelt sich sehr stark hin zu mehr Fertiggerichten – es gibt alles mit Eiweiß angereichert: Pancakes, Brotaufstriche, Riegel oder ganze Gerichte.

Hier wird getreu dem Thema „Hauptsache es geht schnell in der Küche“ gearbeitet, wo die Produkte herkommen und wie sie hergestellt werden ist nachrangig.

Konträr dazu findet Mitte April die Slow Food Messe in Stuttgart statt. Dort gibt es wenig kostenlos und die Leute sind bereit auch für kleinere Proben Geld zu bezahlen. Es würde mich freuen, wenn diese Mentalität des Qualitätsverständnisses auch in die Fitnessszene übertragen werden könnte. In diesem Blog möchte ich versuchen zwei scheinbar völlig verschiedene Welten zu vereinen und Anreize zu geben, was wir vielleicht anders machen können.